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Köln ist Vorreiter bei der Sprachförderung in Kitas
Eingestellt am Dienstag, 18. Februar 2014
Fast 40 Prozent aller Kinder in zwölf Tageseinrichtungen in Buchforst, Buchheim und Mülheim sprechen für ihr Alter nicht ausreichend gut Deutsch. Das hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Köln bei einer Befragung festgestellt.
Dieser Entwicklung wirkt das Projekt „Sprachförderung in Tageseinrichtungen für Kinder“ entgegen. Die einfache aber wirksame Idee: zusätzliches Personal entlastet die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten, damit mehr Zeit für die Sprachförderung bleibt. Seit Januar 2013 leitet die AWO das Projekt, das mit Mitteln aus dem Strukturförderprogramm MÜLHEIM 2020 finanziert wird. Insgesamt nehmen zwölf Kitas in Buchforst, Buchheim und Mülheim an dem Projekt teil. Die Kitas gewinnen dadurch monatlich rund 600 Stunden für die Sprachförderung.
An zwei bis drei Tagen in der Woche widmen sich die vertrauten Bezugspersonen „ihren“ Kindern, um die sprachliche Entwicklung zu beobachten und sie bei Bedarf individuell zu fördern. Die Kinder lernen Sprache ganz spielerisch beim Vorlesen, Basteln, Malen, beim Anziehen und Essen – eben ganz nebenbei im Alltag. Aber auch gezielte Kleingruppenförderung ist dank der Entlastungskräfte möglich.
„Eine gute persönliche Beziehung zu den Kindern ist die wichtigste Voraussetzung für unsere Arbeit“, sagt Erzieherin Alice Siegmund (27). Eva Kleinemühl, Diplom-Sprachtherapeutin und Projektleiterin, ergänzt: „Wichtig ist, wie im Alltag mit der Sprache umgegangen wird. Und das mit dem Kind liebevoll, regelmäßig und authentisch gesprochen wird.“
Test und Förderung aus einer Hand: dieses Konzept will nun auch die nordrhein-westfälische Landesregierung umsetzen. 2015 schafft sie den „Delfin 4“-Test ab. Er sah bislang vor, dass fremde Lehrer zu den Kindern in die Kindergärten kommen, um den Sprachstand der Vierjährigen zu testen. Durch den integrierten Ansatz vermeidet das MÜLHEIM 2020-Projekt die bekannten Nachteile.
Die Arbeit der Entlastungskräfte gibt den Erzieherinnen außerdem die Ruhe und Zeit, sich mit den Eltern auszutauschen und sich im Hinblick auf Sprachentwicklung und Sprachförderung weiterzubilden. Schulungen und Team-Infoveranstaltungen zum Thema durch Fachpersonal im Bereich Sprachförderung sind ebenfalls Bestandteil des Projekts und werden gerne angenommen.
Quelle: Stadt Köln

Montag
15. Oktober 2018

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