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Naherholung für Kinder und Jugendliche mit Handicap
Eingestellt am Dienstag, 13. Juli 2021
Die Guilleaume-Stiftung Sankt Antoniusheim setzt ihr Förderprogramm „Ferien mit der Guilleaume-Stiftung“ fort, sodass auch in diesem Jahr Träger wieder Ferienfreizeiten anbieten können. 140.000 Euro stellt die Stiftung hierfür zur Verfügung. Das hat die Deputation der Stiftung unter Vorsitz des Beigeordneten für Bildung, Jugend und Sport, Robert Voigtsberger, beschlossen. Mit der Summe können 300 Kindern und Jugendlichen mit Handicap gemeinsame Ferienzeiten mit Kindern ohne Behinderungen ermöglicht werden. Das Angebot richtet sich im Besonderen an diejenigen, die aufgrund ihrer Behinderung auf sehr intensive Betreuung angewiesen sind. Die Ferienprogramme bieten ganztägige Erholung und Gruppenerlebnisse in den Bereichen Sport, Kunst, Ökologie, Handwerk und Zirkus und therapeutisches Reiten.
„Mit ihren Ferienprogrammen setzen die Stiftung und die Stadt Köln Maßstäbe. Kinder, die sonst möglicherweise ganz auf Ferienaktivitäten ohne die Familie verzichten müssten, können so mit Gleichaltrigen stadtrandnah und sinnvoll einen Teil ihrer Ferien verbringen“, so Kölns Jugenddezernent Robert Voigtsberger. „Wir werden unsere Bemühungen im Bereich der Inklusion in Köln weiter verstärken und hierbei leistet die Stiftung einen wertvollen Beitrag.“
Die Deputation hat beschlossen, auch in den kommenden Jahren Ferienzeiten für Kinder und Jugendliche auf hohem Niveau zu unterstützen und möglichst noch auszubauen. Das Gremium besteht neben dem Beigeordneten aus acht Ratsmitgliedern sowie zwei Nachkommen der Stifterin. Die Stiftung wird von der Kämmerei der Stadt als sogenannte rechtlich unselbständige Stiftung verwaltet und finanziert seit vielen Jahrzehnten Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche in Köln. Schwerpunkt sind die Ferienfreizeiten, die in Absprache mit dem Jugendamt von freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt werden.
Die Ehefrau von Franz Carl Guilleaume, der 1874 die Carlswerke als Produktionsstätte für Drähte, Metallseile und Starkstromkabel eröffnete, gründete die Stiftung Ende des 19. Jahrhunderts. Die Stadt Köln verwaltet treuhänderisch weitere 24 Stiftungen, die Förderungen in den verschiedenen kommunalen Aufgabenbereichen ermöglichen. Soziale Zwecke stehen im Vordergrund, insbesondere die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, Bedürftigen und alten Menschen in Köln, die aus unterschiedlichen Gründen in eine Notlage geraten sind.
Quelle: Stadt Köln

Dienstag
19. Oktober 2021



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